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Fachkliniken | Achern Unfallchirurgie
und Endoprothetik

Unfallchirurgie und Endoprothetik

Die Abteilung für Unfallchirurgie und Endoprothetik bietet neben allen modernen Verfahren der Behandlung Unfallverletzter schwerpunktmäßig die Versorgung von Hüfte und Knie mit künstlichen Gelenken. Die Abteilung belegt zirka 45 Betten innerhalb der chirurgischen Klinik.

Der leitende Arzt Dr. Wolfgang Beeres besitzt eine Weiterbildungsermächtigung für das Gebiet Unfallchirurgie und wird unterstützt und vertreten von Oberarzt Dr. Urs Lattermann, ebenfalls Arzt für Chirurgie und Unfallchirurgie.

Leistungsschwerpunkte

  • künstlicher Hüftgelenksersatz bei Arthrose, auch minimal-invasiv
  • künstlicher Kniegelenksersatz bei Arthrose, auch computer-navigiert
  • minimal-invasive Implantation des iFit bei einseitiger Kniearthrose
  • künstlicher Hüftgelenkersatz bei Schenkelhalsbrüchen
  • Unfallchirurgie der langen Röhrenknochen einschließlich Gelenk- und Verrenkungsbrüche

Bei der Behandlung Unfallverletzter wendet das Ärzteteam vor allem operative und konservative Verfahren zur Knochenbruchbehandlung und zur Versorgung von Haut- und Weichteilverletzungen an. Dazu kommen orthopädisch-traumatologische Eingriffe.

Ein besonderer Schwerpunkt der Abteilung ist der künstliche Ersatz des Hüft- und Kniegelenkes (seit 1994) mit jährlich bis zu 500 Eingriffen einschließlich komplexer Wechseloperationen nach Prothesenlockerung oder -bruch. Dabei werden hochwertige und für sehr schwierige Fälle auch modular einsetzbare Implantate und Instrumente genutzt sowie eine von der Abteilung betriebene Knochenbank zum Ersatz verloren gegangener Knochensubstanz.

Hüftgelenk

Im Bereich des Hüftgelenkersatzes werden zementierte, teilzementierte und immer häufiger auch unzementierte Gelenke eingesetzt. Speziell für jüngere Patienten und solche mit noch sehr guter Knochenqualität kommt bei uns zunehmend ein sogenannter Kurzschaft als Implantat am Oberschenkel mit sehr gutem Erfolg zur Anwendung. Der Vorteil besteht in geringerem Knochenverlust durch Erhalt des Schenkelhalses und weniger Weichteilverletzung infolge des schoneneden Zugangs zum Oberschenkelknochen. Kombiniert mit einer passgenauen Gelenkpfanne und einer nahezu abriebfreien Keramik-Keramik-Gleitpaarung für den Pfanneneinsatz und den künstlichen Hüftkopf ergibt sich eine knochen- und muskelschonende Methode mit sehr geringem Verschleiß für eine möglichst lange Lebensdauer der Prothese. Natürlich werden solche verschleißarmen Materialien auch bei der konventionellen Implantation verwendet, wann immer möglich und sinnvoll. Durch die Kombination verschiedener Methoden und Materialien läßt sich so jedes Hüftgelenk je nach einzelnen Kriterien wie Alter, Geschlecht, Hüftgeometrie, Knochenqualität oder Grad des Gelenkverschleißes individuell optimal versorgen. Die Implantation erfolgt zudem zunehmend durch gewebeschonende, auch minimal-invasiv genannte Zugänge, welche eine schnellere und schmerzreduzierte Mobilisierung und Rehabilitation erlauben. Für schwierige Fälle wie z. B. Wechseloperationen nach Prothesenlockerung infolge von Verschleiß, Brüchen oder Infektionen steht uns ein großes Sortiment von fallspezifisch verwendbaren Gelenkprothesen zur Verfügung.

Kniegelenk

Im Bereich des künstlichen Ersatzes des Kniegelenkes wird standardmäßig der sogenannte Oberflächenersatz durchgeführt. Auch dies ist eine knochenschonende Methode, wobei die jetzt künstlichen metallischen Oberflächen mit Spezialzement auf dem Knochen verankert werden. Aufbauend auf dieser Basisimplantation können wir mit Hilfe von modular kombinierbaren Sonderimplantaten und -Instrumenten auch schwerste Verschleißsituationen, Fehlstellungen und Bewegungseinschränkungen bis hin zu komplexen Wechseloperationen nach Lockerung, Knochenbrüchen oder Infekt erfolgreich und dauerhaft stabil versorgen.

Besonders zukunftsorientiert ist die Verwendung einer computerunterstützten Navigationstechnik beim Einsetzen von künstlichen Kniegelenken. Durch diese innovative Methode können die Implantate noch genauer eingesetzt und die Funktion und Lebensdauer der Prothesen verbessert werden.

Seite der EndoCert-lnitiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC)

Ärztliche Leitung

Abbildung Dr. med. Wolfgang Beeres

Dr. Wolfgang Beeres
Chefarzt
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie

Sekretariat

Monika Eißner
Tel. 07841 700-2200
Fax 07841 700-2292
E-Mail: chirurgie(at)ao.ortenau-klinikum.de

Ab 1. August 2017 übernimmt Dr. Klaus Wieselhuber, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, die Leitung der...

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