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Ortenau Klinikum in Oberkirch reduziert vorübergehend die chirurgische Notfallversorgung

Pressemeldung Mitteilung Achern-Oberkirch

Das Ortenau Klinikum in Oberkirch wird ab dem 1. November den Betrieb seiner chirurgischen Notfallversorgung vorübergehend zeitlich einschränken.

Oberkirch, 25. Oktober 2016 – Das Ortenau Klinikum in Oberkirch wird ab dem 1. November den Betrieb seiner chirurgischen Notfallversorgung vorübergehend zeitlich einschränken. Von Montag bis Freitag in der Zeit von 16 bis 8 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen können Patienten aus Oberkirch und Umgebung die Notaufnahmen in Achern oder alternativ in Offenburg aufsuchen, um die dort qualitativ hochwertige chirurgische Notfallversorgung umfassend in Anspruch zu nehmen. Grund für die temporäre Schließung der chirurgischen Notfallversorgung ist der bundesweite Fachärztemangel. „Speziell im assistenzärztlich-chirurgischen Bereich wird es immer schwieriger, die im Rahmen der Personalfluktuation ausgeschiedenen Ärzte zu ersetzen“, betont Peter Janz, Verwaltungsdirektor des Ortenau Klinikums Achern-Oberkirch.

Um die hohen Qualitätsstandards des Ortenau Klinikums zu gewährleisten, zentriert die Klinik in den genannten Zeiten die chirurgische Notfallversorgung in Achern. Die temporäre Schließung am Standort Oberkirch kann durch die Klinikstandorte Achern oder alternativ Offenburg sehr gut aufgefangen werden. An beiden Notfallstandorten wurden die Notfallaufnahmen erst kürzlich räumlich vergrößert und neu ausgestattet. Durch die Einführung einer sogenannten Triage, als methodisch spezifiziertes Verfahren des Priorisierens medizinischer Notfallhilfe, wurden zudem die organisatorischen Abläufe neu festgelegt und optimiert.

In Oberkirch steht weiterhin die chirurgische Notfallversorgung von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung. Die gewohnte Qualität in der Versorgung von chirurgischen Patienten im Tagesbetrieb wird nicht beeinträchtigt. Auch im OP-Leistungsspektrum am Standort Oberkirch gibt es keinerlei Einschränkungen. Die internistische Notfallversorgung besteht weiterhin täglich rund um die Uhr.