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Ortenau Klinikum: Auch 2019 über 4.000 Neugeborene

Geburtenzahlen an den Geburtshilfen im Ortenau Klinikum auf dem hohen Niveau der Vorjahre

Die Zahl der im Ortenau Klinikum zur Welt gekommenen Kinder übersteigt auch 2019 wieder die magische Grenze von 4.000. Mit rund 4.020 Geburten in 2019 liegt die Zahl auf dem gleich hohen Niveau wie den geburtenstarken Vorjahren.

Die meisten Kinder im Ortenaukreis kommen in der geburtshilflichen Abteilung am Ortenau Klinikum in Offenburg zur Welt. Rund 2.240 geborene Kinder verzeichnet die Abteilung 2019. An zweiter Stelle liegt das Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch mit den Geburtshilfen an beiden Standorten. Hier kommen voraussichtlich rund 1.030 Kinder zur Welt. Am Ortenau Klinikum in Lahr werden es zum Jahresende rund 750 Neugeborene sein.

„Ich freue mich über das große Vertrauen der werdenden Eltern in unsere Häuser. Mit unseren künftig drei leistungsfähigen Hauptabteilungen und der engen Zusammenarbeit im Verbund mit dem Mutter-Kind-Zentrum in Offenburg können wir Eltern und Neugeborenen höchste Sicherheit gewährleisten“, betont Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller. Am Ortenau Klinikum in Achern hat zum 1. Oktober 2018 eine Hauptabteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe ihre Arbeit unter der Leitung von Chefarzt Felix Liber die Arbeit aufgenommen. Zum Beginn des Jahres 2020 wird die bisherige Geburtshilfe am Ortenau Klinikum in Oberkirch in die Hauptabteilung in Achern integriert. Das Ortenau Klinikum setzt damit den Beschluss des Kreistages zu den Strukturoptimierungen im Rahmen der Klinikreform Agenda 2030 um. Die bisherigen Belegabteilung hat ihren Betrieb zum 18. Dezember in Oberkirch eingestellt.

Sicherheit durch enge Zusammenarbeit
„Die Geburt eines Kindes ist etwas ganz Besonderes - und etwas ganz Natürliches. Deshalb zählt es zur Philosophie unserer geburtshilflichen Kliniken, der Natur bei der Geburt möglichst freien Raum zu lassen“, erläutert Dr. Andreas Brandt, Chefarzt der Frauenklinik am Ortenau Klinikum in Offenburg. „Als Geburtshelfer möchten unsere Ärzte und Hebammen in den Ablauf nur dann eingreifen, wenn die Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet ist.“

Für diesen Fall bietet der Klinikverbund mit seinen zukünftig drei Geburtshilfen in Achern, Lahr und Offenburg Ebertplatz eine hohe Sicherheit für Mutter und Kind. Sie wird gewährleistet durch die enge Zusammenarbeit aller geburtshilflichen Kliniken des Ortenau Klinikums mit dem Mutter-Kind-Zentrum am Ortenau Klinikum in Offenburg.

Das Mutter-Kind-Zentrum ist mit seinem Beleghebammensystem, der unmittelbaren Nähe von Kreißsaal und Kinder-Intensivstation sowie der Einstufung als Perinatalzentrum Level 1 eine der führenden Einrichtungen dieser Art im Land. Die enge und intensive Zusammenarbeit zwischen der Entbindungsstation und der Kinderklinik sorgt für eine optimale und zeitnahe Betreuung der Neugeborenen.

„Da alle Risikogeburten im Kreis nach Offenburg verlegt werden, ist der Anteil an Kaiserschnitten bei uns stets höher als der Bundesdurchschnitt“, berichtet Dr. Brandt. An der Offenburger Klinik lag er in diesem Jahr bei rund 35 Prozent, während bundesweit im Durchschnitt rund 33 Prozent der Kinder mit einem Kaiserschnitt zur Welt kamen. Auch Mehrlingsgeburten verzeichnet die Frauenklinik in Offenburg mehr als an den anderen Standorten. 2019 verzeichneten die Hebammen hier rund 60 Zwillingsgeburten.

Auch den Trend zu einer späteren Schwangerschaft kann Dr. Brandt bei seiner Tätigkeit beobachten. „Die Anzahl älterer Frauen, die schwanger werden, hat deutlich zugenommen. Das liegt zum einen am Wandel des Lebens- und Berufsbildes moderner Frauen, zum anderen an den umfassenderen Möglichkeiten in der Fertilitätsmedizin“, so der Gynäkologe. In der Geburtshilfe in Offenburg lag das Durchschnittsalter der Mütter im vergangenen Jahr bei 30,7 Jahren.


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Das Mutter-Kind-Zentrum in Offenburg ist mit der unmittelbaren Nähe von Kreißsaal und Kinder-Intensivstation mit der Einstufung als Perinatalzentrum Level 1 eine der führenden Einrichtungen dieser Art im Land.

Bild: Ortenau Klinikum