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Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch macht Schüler zu Lebensrettern

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„Woche der Wiederbelebung“ vom 19. bis 26. September

Achern, 13. September 2016 – Intensivmediziner und Anästhesisten des Ortenau Klinikums Achern-Oberkirch werden in der kommenden Woche rund 300 Schülerinnen und Schüler aus Achern und Sasbach zu Lebensrettern ausbilden. An drei Tagen, von Montag bis Mittwoch, sind die Ärzte im Gymnasium Achern, in der Heimschule Lender in Sasbach und der Realschule Achern zu Gast und bieten Reanimationskurse an. Mit der Aktion greift die Klinik die bundesweite Initiative „Schüler retten Leben – 100 pro Reanimation“ auf. Sie soll vor allem junge Menschen über mögliche Hilfeleistungen bei einem plötzlichen Herzstillstand informieren. Unterstützt wird die Klinik dabei durch den Berufsverband der Anästhesie und das Bundesgesundheitsministerium.

„Meistens passieren Herzstillstände dort, wo kein Arzt in der Nähe ist und oft stehen Laien daneben und wissen nicht, was zu tun ist. Oder sie trauen sich nicht zu helfen, weil sie Angst haben, etwas falsch zu machen“, betont Dr. Michael Neuburger, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin am Ortenau Klinikum Achern-Oberkirch. Doch gerade in einer solchen Situation ist schnelle Hilfe bis zum Eintreffen des Notarztes dringend nötig, sogar lebenswichtig. Denn ohne Blutzufuhr und Sauerstoff können die menschliche Organe nur eine sehr begrenzte Zeit überleben. Besonders empfindlich auf mangelnde Durchblutung reagiert das Gehirn.

Während der Kurse mit den Schülerinnen der achten und siebten Klassenstufe erklären die Ärzte ganz genau, was im Körper eines Menschen, der einen Herzstillstand erleidet, passiert. Außerdem üben sie mit den Schülern die Herzdruckmassage an Puppen. Mit dieser Methode kann ein Helfer dafür sorgen, dass die Organe Blut bekommen und gewährleistet auch die Durchblutung des Gehirns. „Doch besonders wichtig ist es, den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, dass sie keine Angst davor haben sollten, erste Hilfe zu leisten. Man kann wirklich nichts falsch machen“, so der Organisator der Aktion, Oberarzt Dr. Reiner Springmann, der sich über das große Interesse bei Schülern und Lehrern freut.