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„Gesundheitserziehung ist stets ein wichtiges Schulthema und das Ortenau Klinikum hierfür ein hervorragender Partner“

Schüler-Gesundheitsakademie in Achern findet in diesem Jahr am Gymnasium Achern statt

Schüler-Gesundheitsakademie 2015 in Achern, die im Bürgersaal des Rathauses der Stadt Achern stattfand. © Ortenau Klinikum

Achern, 7. Oktober 2016 – Unter dem Begriff „Schüler-Gesundheitsakademie“ fasst das Ortenau Klinikum seine vielfältigen Aktivitäten zusammen, die insbesondere Kinder und Jugendliche auf die verschiedensten Aspekte rund um das Thema Gesundheit aufmerksam machen sollen. Die Veranstaltungen mit Vorträgen und Mitmachangeboten finden in jeder Standortgemeinde des Klinikverbundes zumeist an örtlichen Schulen statt. Am 11. Oktober 2016 ist die Schüler-Gesundheitsakademie nun zu Gast am Gymnasium Achern. Über 500 Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen nehmen teil. „Die Vorteile sind für uns sehr groß“, freuen sich Direktor Stefan Weih und der zuständige Gesundheitsbeauftragte des Gymnasiums Achern, Bernd Mettenleiter. „Gesundheitserziehung ist stets ein wichtiges Schulthema und das Ortenau Klinikum hierfür ein hervorragender Partner.“

Das Thema Gesundheit sei insbesondere für Kinder und Jugendliche von großer Bedeutung. Nur wer über Gesundheitsprävention informiert sei, könne sein Leben bewusst gesünder gestalten. Beide Pädagogen hätten jedoch festgestellt, dass Jugendliche eher wenig darüber wissen, was in ihrem Körper vorgeht: „Die Kollegen in den Fächern Biologie und auch Sport bemerken oft, dass im Bereich Gesundheitsaufklärung noch sehr große Wissenslücken bei den Schülerinnen und Schülern bestehen.“ Hier kommt die Schüler-Gesundheitsakademie ins Spiel, die die Schülerinnen und Schüler gezielt für Gesundheitsthemen sensibilisiert, beispielsweise durch Erfahrungsberichte der Mediziner aus erster Hand. Insbesondere auf solche Vorträge legt der Direktor des Gymnasiums Achern besonderen Wert: „Wenn Ärzte referieren, hat dies für uns den Vorteil, dass die Dinge sehr sachlich gesagt werden – beispielsweise bei Suchtfragen. Es geht dann nicht um die Moralkeule, sondern darum, was im Gehirn passiert. Außerdem glaube ich, dass referierende Ärzte in diesen Fragen eine andere Autorität ausstrahlen als Lehrer, weil sie als Experten kommen und nicht jeden Tag hier sind. Das ist, wie wenn zur Verkehrserziehung die Polizei ins Haus kommt.“

Besonders wichtig ist den Lehrern des Gymnasiums Achern, dass die Veranstaltungen der Schüler-Gesundheitsakademie in die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler passen. Bereits im Vorhinein haben sie eine Auswahl aus dem reichen Themen-Angebot getroffen, das das Ortenau Klinikum anbietet: „Es sind Dinge dabei wie beispielsweise Verhütung, Drogen, der grundsätzliche Umgang mit sich und seinem Körper, Sport und Sportunfälle und auch das Thema Ernährung“, zählt Projektlehrer Mettenleiter auf und ergänzt: „Was natürlich in Zukunft auch interessant wäre, ist beispielsweise der Umgang mit Tätowierungen und Piercings – einfach Dinge, die Schüler in ihrer Lebenswelt abholen und auch einen gewissen Resonanzboden bieten.“ Die Klassen werden je nach Alter zu bestimmten Themen informiert. Auch das Angebot, sich über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Pflegebereich zu informieren, halten Weih und Mettenleiter für sehr wichtig. „Es könnte eine Win-win-Situation entstehen“, erklärt der Projektlehrer, „einfach weil Pflegeberufe ein bisschen Nachwuchsmangel haben. Dabei gibt es genügend Schüler, die nach Klasse zehn eine Ausbildung machen möchten. Es macht daher viel Sinn, die entsprechenden Berufe vorzustellen.“

Direktor Stefan Weih freut sich sehr über die Bereicherung durch die Ortenauer Schüler-Gesundheitsakademie: „Wir sind als Schule und als Gymnasium immer auch um Partner im außerschulischen Bereich bemüht. Das Thema Gesundheit ist besonders wichtig, gerade auch für Jugendliche. Teilweise kommt es aber zu kurz und deswegen sind wir einfach sehr froh, dass wir diese Kooperation haben. Wir hoffen, diese vertiefen zu können, denn das Ortenau Klinikum ist ein hervorragender Partner, der uns bei der Gesundheitserziehung sehr helfen kann.“